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„Se(h)quenzen“ sind auf zwei Galerie-Etagen zu sehen.
Erdgeschoss:
Suse Wiegand, Zeichnungen. Ihr Werk ist ebenso intelligent wie poetisch. In den Se(h)quenzen bevorzugt sie eine Mischtechnik (Bleistift, Aquarell und Ölkreide).
Heike Weber, Zeichnungen. Ihr geht es um Schwebezustände, um raum- und flächengreifender Bewegung. Heike Weber ist Stipendiatin der Casa Baldi 2005.
Yukako Ando, Collagen. Grundlagen sind Zeitungsausschnitte, die sie zielstrebig manipuliert und Unwichtiges übermalt. Sie erhielt 2005 das Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg.
Thomas Böing, Zeichnungen: Mit wenigen Pinselstrichen charakterisiert er Menschen, die für sich bleiben und zum Betrachter keine Verbindung aufnehmen. Es sind Szenen der Ruhe, Kontemplation und Gelassenheit. Böing wurde 2005 mit dem Fassbender-Preis der Stadt Brühl ausgezeichnet.
Obergeschoss:
Natascha Borowsky, Fotografie. Ihre Objekte sind Fundstücke. So verwandeln sich selbst Dinge, die man für übersehen oder für immer verloren glaubte, in Pretiosen.
Klega, Zeichnungen. In seiner winzigen Londoner Wohnung ist eine Serie rot eingefärbter Blätter entstanden — ins Absurde verfremdete Ereignisse: eigenwillig, skurril, aberwitzig.
Thomas Böing, Fotos „geschnitten“. Böing hat (ausgestopfte) Tiere im (Naturkunde-) Museum Koenig (Bonn) abgelichtet und anschließend ausgeschnitten. Ergebnis: An den Schnittstellen ergeben sich verblüffende Raum-, Farb- und Materialbefragungen.
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